Den wissenschaftlichen Impuls setzten Prof. Dr. Corinna Schrum, Dr. Ute Daewel und Dr. Andreas Kannen vom Helmholtz-Zentrum Hereon mit Ergebnissen aus der Forschungsmission sustainMare. Ihre Kernbotschaft: Der Ausbau verändert die Meeresumwelt deutlich, ist zugleich aber ein zentraler Baustein für Energiesicherheit, Klimaneutralität sowie technologische Entwicklung und Beschäftigung. Entscheidend sei, Natur, Meeresraum und Energiepolitik zusammenzudenken statt getrennt nach Sektoren. Die Handlungsoptionen haben DAM und sustainMare in sieben Impulsen für eine wissenschaftsbasierte Meerespolitik zusammengefasst.
Andreas Kannen, einer der Sprecher der Forschungsmission sustainMare, ist auch als Forscher im Reallabor 70 GW Offshore Wind tätig. Ebenfalls vor Ort war Reallabor-Sprecher Prof. Dr. Torsten Schlurmann, der dem Vorstand der DAM angehört.
Die DAM hat ein Impulspapier für die Gestaltung einer wissenschaftsbasierten Meerespolitik zu diesem Anlass veröffentlicht. Es kann hier heruntergeladen werden: WINDKRAFT AUF SEE: DIE NEUE HERAUSFORDERUNG FÜR DEN LEBENSRAUM MEER
Foto: DAM/Deutsche Allianz Meeresforschung