Auf der WindEurope 2026 in Madrid nahm ForWind-Geschäftsführer Dr. Stephan Barth am 21. April an einer hochrangig besetzten Podiumsdiskussion zum Thema „A new approach to funding wind R&I and competitiveness“ teil. Das Panel, moderiert von Alexander Vandenberghe (WindEurope), brachte Vertreterinnen und Vertreter aus europäischer Forschungspolitik, Industrie und Energiewirtschaft zusammen – darunter Mechthild Wörsdörfer von der Europäischen Kommission, Erika Velazquez von Hitachi Energy sowie Miguel Rodrigo Gonzalo vom spanischen Institut IDAE.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, wie Europa seine technologische Führungsrolle in der Windenergie durch gezielte Instrumente im kommenden EU-Haushalt in industrielle Wettbewerbsfähigkeit übersetzen kann. Ein zentrales Argument: Die Einrichtung eines europäischen Fonds für Windenergie-Forschung und Wettbewerbsfähigkeit sei notwendig, um langfristig günstige und saubere Energie für europäische Industrie und Haushalte zu sichern.

Barth brachte in die Diskussion auch Perspektiven ein, die aus der laufenden Forschung im Reallabor 70 GW Offshore Wind relevant sind – etwa zur Frage, wie Forschungsstrukturen aufgestellt sein müssen, um zwischen wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung und industrieller Anwendung vermitteln zu können.